Tag 1: TWSBI – Prairie Green

TWSBI – Prairie Green

Also: „So lasset die Spiele beginnen“, oder besser: „So mögen die Tinten sprudeln“. Die Challenge hat begonnen.
Mein Einsteiger ist die TWSBI – Prairie Green. Diese habe ich drin, da es mir fair erschien nicht nur die Stifte zu zeigen. Die Tinten sind auch schön. Außerdem, der Farbton ist eine gute Beschreibung dessen, was man durch unsere Fenster sehen kann. Es ist Frühling und die Tinte liefert ein schönes, leuchtendes Grün.
Natürlich habe ich alle Tinten, die hier in meiner Liste sind, schon einmal irgendwie getestet. Für 28 von 30 habe ich auch komplette Testserien. Ich habe mich aber entschlossen nichts davon für die Präsentation hier zu verwenden. Alles was ich hier zeige, ist speziell dafür gemacht (dient natürlich aber auch meinem Archiv auf lange Sicht). Einfach meine Archivbilder zu verwenden fühlt sich wie mogeln an und wäre, meiner Meinung nach, auch keine Challenge.
Einer der Knackpunkte für meine Entscheidung „pro Challenge“ war, dass mein aktuelles Tintenbuch voll ist und ich auch da irgendwie neu anfangen muss. Gleichzeitig wollte ich auch etwas ändern und habe nach Ideen und Inspirationen gesucht. Dabei ist am Ende eine signifikante Änderung meines Ablaufes beim Testen entstanden. Also, habe ich jetzt ein neues Buch, sowohl zum Testen von Tinten, als auch zum Abschreiben, finde ich passend. Ist wieder etwas Historisches, dass ich sehr gern und auch schon mehrfach gelesen habe. Es hat so ein Volumen, an dem ich nicht für immer schreiben muss und es macht mir Spaß die Dichtung noch einmal zu genießen, während ich schreibe.
Der Stift, der hier zum Einsatz gekommen ist, ist ein TWSBI Eco Yellow mit 1.1 Stub. Ich habe ihn noch nicht so lange, hatte aber keine Bedenken, da sowohl Stift als auch Feder in einigen Varianten bei mir wohnen. Am Ende war die Kombination aber nicht unbedingt so ideal, wie ich mir das gewünscht habe, er schreibt eindeutig zu trocken für diese Tinte. Das wird sich nach dem Ende dieser Füllung ändern, bis dahin war es mir aber trotzdem Wert, die Ergebnisse zu präsentieren. Die Kombo hat mich insgesamt gezwungen langsamer zu schreiben, um Aussetzer zu verhindern. Insgesamt hat das meinem Schriftbild nicht unbedingt gut getan, ich wollte aber weder auf die Tinte, noch auf den Stift verzichten und so schrecklich ist das Ergebnis in meinem Augen nicht geworden, dass es verschwinden hätte müssen. Im Gegenteil, insgesamt hatte ich beim verarbeiten mehr Freude daran, als direkt nach dem Schreiben.

Am Ende, ich freue mich wirklich auf eine lange und hoffentlich erfolgreiche Challenge. Mir hat gerade jetzt der Anfang einen dicken Motivationsschub gegeben. Mein Schreibtisch ist wieder voller Ideen, Stifte und Tinten. Ich war der Meinung meine Liste ist fertig, aber ich fange im Kopf schon wieder an die Liste umzustellen, in Vorbereitung auf eine zweite, möglicherweise folgende Challenge, da einige Tinten da besser passen könnten…..