Day 25: Robert Oster – Nederlands Eerste

Robert Oster - Nederlands Eerste

Robert Oster – Nederlands Eerste

Damit der Montag nicht gar so fad wird, da habe ich Robert Oster – Nederlands Eerste. Die Tinte war ein „Giveaway“ auf der letzten Utrecht Pen Show in den Niederlanden. Diese ist exklusiv nur für dieses Event von Robert Oster gestaltet. Leider habe ich aus beruflichen Gründen nicht geschafft nach Utrecht zu fahren. Ich bedaure dies umso mehr, da dieses Jahr wohl keine Penshow stattfinden wird. Ich habe die Flasche geschenkt bekommen und bin dafür wirklich sehr dankbar. Die Tinte scheint mir ziemlich einmalig, selbst in dem riesigen Katalog von Oster. Ich habe lange nicht alle getestet, aber es waren doch ziemlich viele. Es war keine wie diese dabei. Man bekommt hier ein schönes, matschiges, gelbgrün.

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Day 24: Blackstone – Sidney Harbour Blue

Blackstone - Sidney Harbour Blue

Blackstone – Sidney Harbour Blue

Für den Sonntag und weil Blau immer geht, Blackstone – Sydeney Harbour Blue. Zu der hier muss ich mal nicht so viel schreiben, denke ich. Man bekommt ein sehr schön neutrales, leuchtendes Blau, ein Königsblau. Aber, so komplett eindeutig ist dies nicht. Gerade beim Schreiben entwickelt die Tinte schon leichte grünliche, türkise Tendenzen, die sich aber wieder auflösen. Ich habe bis jetzt keinen Weg gefunden das zu erhalten, was aber nicht heißen muss, dass man das nicht kann. In jedem Fall bekommt man einen satten roten Sheen, egal mit welchem Stift, der ist immer da. Kombiniert habe ich die Tinte mit meinem „Kaufhof“.

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Day 23: Vinta Inks – Sandugo

Vinta Inks - Sandugo

Vinta Inks – Sandugo

Der dreiundzwanzigste Tag, und ich habe immer noch eine neue Tinte, Vinta Inks – Sandugo. Die hier ist eine für die Extreme. Die Sandugo erzeugt einen extremen Sheen, egal mit welcher Feder. Ich habe es nicht geschafft, zu verhindern, dass sich ein goldener Schleier über das Rot legt. So etwas ähnliches erzeugt die Edelstein Garnet auch, wenn auch nicht so extrem ausgeprägt. Mir erschient das bemerkenswert genug, um die Tinte hier vorzustellen. Die Tinte hat im Grunde einen dunkelroten Basiston, der aber fast augenblicklich, beim Trocknen, durch einen grünlich goldenen Sheen überlagert wird. Es dauert auch einen Weile, bis die Kombination getrocknet ist. Ich habe hier für die Aufnahme des Schriftbildes mal versucht, die Lichtquelle so zu platzieren, dass die scheinende Schicht nicht reflektiert, damit man den Basisfarbton auch wirklich einmal zu sehen bekommt.

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Day 22: Noodler’s – Burma Road Brown

Noodler's - Burma Road Brown

Noodler’s – Burma Road Brown

Für den Beginn der dritten Woche, habe ich die Noodler’s – Burma Road Brown. Ich habe vor geraumer Zeit mal eine Probe dieser Tinte bekommen und, na ja, ich war nicht so sicher ob der Inhalt zum Label passt. Die Definition von „Brown“ ist hier schon arg weit gefasst. Egal was ich anstelle, ich komme immer wieder auf Schattierungen von schönem, schmutzigen Olivgrün. So wie die Jeeps der Army früher ausgesehen haben. Nicht falsch verstehen, dies hier gehört mit zu den besten Tinten, die ich von Nathan Tardif besitze und ich habe das Glas bei ihm direkt auf der DC Penshow gekauft. Wo wir uns genau über diese Braun Interpretation unterhalten haben. In seiner Welt ist das Braun. Ok, seine Tinte, seine Farbe.

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Day 21: Graf von Faber Castell – Yozakura

Graf von Faber Castell - Yozakura

Graf von Faber Castell – Yozakura

Am frühen Tag des Herren, am Tag des Vaters oder Christi Himmelfahrt, da habe ich etwas sehr spezielles, die Graf von Faber Castell – Yozakura. Pink is the new Black sozusagen. Während ich meine Liste zusammen stellte, konnte ich von meinem Schreibtisch durch das Fenster die Kirschblüte in voller Pracht geniessen und musste direkt daran denken, dieses Jahr kein Hanami für Mark. Diese hier, ist mir dann beim Suchen nach Tinten, die noch nicht gelistet sind, untergekommen. Ich bin ehrlich, ich wahr erstaunt, dass die noch keiner hatte. Alle anderen GvFC sind gelistet und dazu ist diese auch noch „Ink of the Year“. Japan ist ja das große Thema für GvFC dieses Jahr. Yozakura beschreibt die Farbe des nächtlich, beleuchteten Yoshinos, des japanischen Krischbaums, in voller Blüte. Wichtig ist nächtlich. Die Kirschblüte selbst ist da nur Sakura.

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Day 20: TWSBI – Royal Purple

 

TWSBI - Royal Purple

TWSBI – Royal Purple

Und heute habe ich das TWSBI – Royal Purple zur Auswahl, da zwei Drittel geschafft sind. Die zweite TWSBI Tinte auf der Liste. Es sind auch genau die zwei Tinten, die ich intensiver getestet habe, Prairie Green und Royal Purple. Ich hatte vor dem Kauf kurz Farbsamples der einzelnen Farben gesehen und für mich entschieden, nur die beiden sollen es sein. Nachträglich sind dann bei TWSBI noch die üblichen Grundfarben dazu gekommen, da probiere ich mal mindestens noch das BlueBlack aus.
Diese hier ist mir sofort ins Auge gestochen, auf dem Sample, wie direkt nach den ersten Federstrichen.

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Day 19: Kyo No Oto – Keshi Murasaki

 

Kyo No Oto - Keshi Murasaki

Kyo No Oto – Keshi Murasaki

Ohne viel gedaddel, heute habe ich die Kyo No Oto – Keshi Murasaki auf der Liste. Diese hier, ist eines der wahren Highlights in meiner Liste. Die Tinte war die zweite Tinte überhaupt, die von Anfang an gesetzt war. Ich habe zwei Gläser seit Februar letzten Jahres und seit Beginn meines Hausarrests schon halbes Glas verschrieben. Ich schätze diese Tinte außerordentlich. Die Bedeutung des Namens ist eigentlich trivial und nur bedingt eine Hilfe. „Keshi“ steht für „Versatz“ oder eben für ein Verfahren zum Drucken oder Färben. „Murasaki“ ist Violett. Eine Interpretation wäre also ein versetztes Violett, also nicht ganz violett. Oder, und das scheint mir deutlich plausibler, „ein Violett zum Drucken/Färben“. Japanisch funktioniert ja gerne mal sehr bildhaft und nicht spezifisch.

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Day 18: Nick Stewart – Desert Rose

Nick Stewart - Desert Rose

Nick Stewart – Desert Rose

Und schon wieder Montag, darauf einen Dujardin, nein heute gibt es Nick Stewart – Desert Rose. Nick Stewart sollte ja mittlerweile bekannt sein. Es ist einfach faszinierend, was er mit Tinte und etwas Bleiche für Kunstwerke erzeugen kann. Nebenher vertreibt er auch noch einige Tinte, was ja irgendwie naheliegend ist. Eine der fünf Farben ist diese hier, Desert Rose. Ich war zwar schon in der Wüste, kann aber mit der Farbe keine Pflanze in Verbindung bringen. Na ja, als Name klingt es in jedem Falle sehr gut. Das Rot hat hier eine sehr deutliche Tendenz nach Pink, was ich aber, zu meiner Überraschung, nicht als störend empfunden habe.

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Day 17: Colorverse – Saturn V

Colorverse - Saturn V

Colorverse – Saturn V

Auf einen schönen Sonntag morgen, eine neue Tinte, Colorverse (Sapacewards, Season 1) – Saturn V. Eine der wenigen blauen Tinten auf dieser Liste, obwohl ich sie auch hätte komplett mit neuen, blauen Tinten füllen können. Hier sollte es eher um spezielle und besondere Tinten gehen. Diese hier fällt in die zweite Kategorie. Ich habe diese schon eine Weile und schreibe sie regelmäßig in diversen Stiften. Interessant für mich ist sie, da sie nicht an dem „Königsblau“ scheitert. Viele Königsblaue trivialisieren den Farbton oder versauen ihn komplett. Die Tinte bleibt neutral, aber leuchtend Blau. Ein schönes mittleres Blau. Sie shadet sehr schön und produziert an sehenswerten roten Sheen. Beides ist nicht übertrieben, was die Tinte alltagstauglich hält.

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Day 16: Kyo No Oto – Adzuki Iro

Kyo No Oto - Adzuki Iro

Kyo No Oto – Adzuki Iro

Außer einer neuen Tinte fällt mir da heute leider nichts mehr ein, Kyo No Oto – Adzuki Iro. Hier habe ich lange überlegt ob ich sie in der Liste lasse, da sie ja jetzt doch ein Duplikat ist. Aber, das war irgendwie ja unvermeidlich und rausnehmen mochte ich sie auch nicht, da die Tinte ja mit Grund auf der Liste ist. Wie da schon geschrieben, das Rot wird hier aus der Adzuki Bohne gewohnen und ergibt einen intensiven Rot-Rotbraun Ton. Hier ist das wirklich so, es wird kein künstlicher Farbstoff verwendet, sondern die historische, natürliche Basis. Im Grunde ist es auch genau das was Kyo Iro und Kyo No Oto auszeichnet, Tinten nach historischem Vorbild.

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